Spieinformationen
TSV Rudow 3 (1) : (0) 1 Nordberliner SC 1.Herren

Gut gespielt und doch wieder ohne Punkte nach Hause!

Nach dem glücklosen Osterwochenende trat der Nordberliner SC am ungewohnten Freitagabend beim TSV Rudow an. Arg gebeutelt, es standen nur 14 Spieler zu Verfügung, sollten trotz der Widrigkeiten 3 Punkte gegen den Abstieg geholt werden.

Eine rassige Anfangsviertelstunde bot den Zuschauern riesen Torchancen auf beiden Seiten. Sowohl der Nordberliner durch Göhler, Cakir und Tös, als auch die Rudower erspielten sich 3 Torchancen, die zur jeweiligen Führung hätten führen können. In der folge wurde das Tempo etwas geringer und damit auch die Klarheit der Torchancen. Erst zum Halbzeitende erspielte sich der Gastgeber ein minimales Übergewicht, das dieser auch prompt zur Führung nutzte. Ein Ballverlust des Nobscs führte zu einem schnellen Gegenangriff, der in einem Ball in die Tiefe mündete. Kapitän Von der Aue rutschte in dieser Situation auch noch aus, konnte den Ball nur noch mit dem Kopf stoppen, legte dabei dem Gegner jedoch auf, der locker leicht aus 14 Metern kurz vor dem Halbzeitpfiff einschob. Somit endete der Spielabschnitt mit 1:0 für den Gastgeber.

Besser kam der Gast aus der Kabine. Fechner besaß kurz nach Wiederanpfiff die Chance zum Ausgleich. Göhler mit einem Freistoß aus 18 Metern gegen den Querbalken, Bianchini mit einem Schuss, den der Torwart in höchster Not zur Ecke klärte und von der Aue dessen Chance auf der Linie geklärt wurde, hätten das Spiel ausgleichen können, doch erst Von der Aue mit einem Strafstoß nach einem Handspiel brachte die Nordberliner zum Jubeln.
Es entwickelte sich weiterhin ein offenes Spiel ohne nennenswerte Torchancen. Erst ein abgefälschter Ball, den Paul mit aller Kraft am vorbei geschaut hat, schlich am langen Pfosten vorbei. Auch eine Ecke von Rudow konnte von Tös auf der Linie geklärt werden. Das Spiel neigte sich dem Ende zu und es sah alles nach einer gerechten Punkteteilung aus. Doch erneut war der Glücksgott dem Nordberliner nicht holt. Zuerst konnte Tös den Ball nach einer Eroberung von Fechner nicht im Tor untergebracht werden, dann folgte der überraschende Gegentreffer nach Ballverlust nach einem Einwurf. Der Nordberliner warf selbstverständlich darauf alles nach vorne. Ein letzter Konter mit einem zusätzlichen Ausrutschen von Cakir führte dann zum Endergebnis von 3:1.

Eine sehr couragierte Leistung führte leider erneut nicht zum gewünschten Erfolg. Wiederum hatte man nicht nur kein Glück, sondern auch eine Menge Pech. Jedoch bringt es nichts den vergebenen Chancen nachzutrauern, der Blick muss nach vorne gerichtet und sich auf das nächste Spiel konzentriert werden. Bei noch 9 verbleibenden Spielen ist jedes nächste Spiel das Wichtigste. Solange noch eine Chance auf den Klassenerhalt besteht, wird der Nordberliner SC um die Berlin Liga kämpfen. Die nächste Chance den Abstand zu verkürzen bietet sich am kommenden Sonntag gegen die Spandauer Kickers am Brunsbütteler Damm 441, in 13591 Berlin um 12:30Uhr.

MfG

M4RyO

Paul-Özdemir,v.d.Aue(C),Groß,Cakir-Burow,Fechner-Tös(Stahlberg),Bianchini(Klotsche),Göhler-Abo Ayash

Torwart 25 Sebastian Paul
Mittelfeld 16 Kaan Özdemir
Abwehr 3 Tim Groß
Mittelfeld 8 Frans von der Aue
Mittelfeld 11 Enes Cakir
Mittelfeld 6 Benjamin Burrow
Mittelfeld 10 Lukas Fechner
Mittelfeld 23 Emre Tös
Stürmer 18 Lukas Bianchini
Mittelfeld 5 Jonas Göhler
Stürmer 17 Adnan Abo-Ayash
Minute Raus Rein
83 Emre Tös Mathias Klotsche
89 Lukas Bianchini Sascha Stahlberg
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