Spieinformationen
Sparta Lichtenberg 5 (1) : (0) 0 Nordberliner SC 1.Herren

Die Luft wird dünner!

Der 28. Spieltag der Berlin-Liga Saison 2017/2018 führte den Nordberliner SC ins ferne Lichtenberg zu der wundervollen Anlage des SV Spartas. Die Vorzeichen standen vor diesem Spiel nicht gut. Nicht nur, dass Sparta sich mit 10 Spielen ohne Niederlage bis auf Platz 3 der Tabelle hochgespielt hat, gravierend waren die Ausfälle, die der Nobsc zu verzeichnen hatte. Verletzungsbedingt fehlten mit Stahlberg, Bianchini und Cakir drei Spieler aus der Startelf der letzten Woche. Auch Fechner fehlt der Mannschaft seit Wochen krankheitsbedingt. So standen Trainer Linde nur 15 Spieler zur Verfügung.

Früh dominierten die Gastgeber aus Lichtenberg. Scheiterten sowohl am Pfosten als auch am Querbalken. Die Nordberliner Mannschaft zeigte sich trotz der Überlegenheit der Gastgeber in einer besseren Verfassung als in der Woche zuvor. Das Training vom neuen Trainerteam scheint zunehmend Früchte zu tragen. So konnte eine Kombination durch Göhler, Abo Ayash und Özdemir abgeschlossen werden, jedoch in nichts Zählbares umgesetzt werden. Im Großen und Ganzen hieß die spielende Mannschaft jedoch SV Sparta Lichtenberg. Vor allem Paul war es zu verdanken, dass es zu diesem Zeitpunkt noch 0:0 stand. Nach einem unnötigen Ballverlust war dann auch dieser bezwungen. Der Ball wurde von außen nach innen gegeben und zielsicher versenkt. Noch weitere Chancen sollten für die Spartaner folgen, bis zur Halbzeit jedoch nicht in verwertbares umgemünzt werden.

Der Deckel sollte früh drauf gemacht werden, dies war bereits direkt nach Wiederanpfiff spürbar, die Chance landete jedoch noch neben dem Tor. 2 Minuten später machte der Gastgeber es besser. Ein Ball auf der rechten Angriffsseite durch die Schnittstelle führte zu einer 1vs1 Situation, an deren Ende der Spartaner das Leder zum 2:0 im kurzen Eck versenkte. Den Angriffen der Heimmannschaft hatte der Nordberliner SC in dieser Phase kaum etwas entgegenzusetzen. Während zwei weitere Chancen ausgelassen wurden half der Nordberliner erneut kräftig mit beim 3:0. Nach einem schnell ausgeführtem Abschlag des Lichtenberger Schlussmanns schien der Ball bereits geklärt, dem war jedoch nicht so, sodass der Lichtenberger Stürmer im 1vs1 auf Paul zukam und den Ball versenkte. Mit dem anschließendem 4:0 durch ein Eigentor von Kramer war das Spiel endgültig verloren. Nordberlin hatte der drohenden Niederlage nichts mehr entgegen zu bringen. Kramer und Zimmet versuchten sich an der Ergebniskosmetik, scheiterten jedoch bei ihren Versuchen. Effektiver war der SV. Nach einem schnellen Angriff über die rechte Seite mit anschließender Flanke konnte der eingewechselte Müller nur die Verwertung des ersten von drei Spielern verhindern. Die beiden weiteren mitgelaufenen und freistehenden Spieler machten unter sich aus, wer die Flanke zum 5:0 verwerten durfte. Kurz darauf endete diese Partie mit einer weiteren bitteren Schlappe des Nordberliner SCs.

 

Wohl oder Übel muss sich der Nordberliner SC mit dem Gedanken anfreunden in der nächsten Saison nur noch seine Spiele gegen Landeligisten zu bestreiten. Rein rechnerisch ist ein Verbleib in dieser Liga noch möglich, jedoch müsste dafür bei noch 6 zu spielenden Partien und 13 Punkten Rückstand einiges zusammen kommen. Jedoch sollte bis dahin alles probiert werden das Unmögliche möglich zu machen. Todgesagt leben bekanntlich länger und was tot ist, kann niemals sterben, sodass der Nordberliner befreit aufspielen kann und bereits am kommenden Sonntag um 12:30Uhr am Elchdamm gegen TuS Makkabi einen potentiellen Absteiger weiter unten halten und gleichzeitig den Abstand verkürzen kann.

 

MfG

M4RyO

Paul-Kramer,Wisniewski,Zimmet, v.d.Aue(C),Groß(Müller)-Jamshidi,Burow(Tös),Göhler,Özdemir(Klotsche)-Abo Ayash

Torwart 25 Sebastian Paul
Abwehr 12 Paul Kramer
Abwehr 7 Niko Wisniewski
Abwehr 13 Sebastian Zimmet
Mittelfeld 8 Frans von der Aue
Abwehr 3 Tim Groß
Stürmer 28 Ehsan Jamshidi
Mittelfeld 5 Jonas Göhler
Mittelfeld 6 Benjamin Burrow
Mittelfeld 16 Kaan Özdemir
Stürmer 17 Adnan Abo-Ayash
Minute Raus Rein
50 Benjamin Burrow Emre Tös
65 Tim Groß Mario Müller
70 Kaan Özdemir Mathias Klotsche
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